Sicherheit und Ordnung

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Ver­gan­ge­nen Mitt­woch hat das Poli­zei­prä­si­di­um Ulm im Gemein­de­rat über die Sicher­heits­la­ge der Stadt berich­tet. Dabei wur­de fest­ge­stellt, dass ent­spre­chen­de Sta­tis­ti­ken ein­deu­tig posi­tiv sind. Ulm ist im natio­na­len, und erst Recht im inter­na­tio­na­len Ver­gleich, eine sehr siche­re Stadt.

Trotz­dem erkennt man, dass vie­le Men­schen die Lage anders wahr­neh­men und sich unsi­che­rer füh­len als frü­her. Die­ser gro­ße Unter­schied zwi­schen der objek­ti­ven Sicher­heit und dem sub­jek­ti­ven Emp­fin­den liegt dar­an, dass die Welt sich ver­än­dert und auch Ulm immer bun­ter und inter­na­tio­na­ler wird, was die FDP-Frak­ti­on aus­drück­lich begrüßt. Gera­de die­se Viel­falt ver­ängs­tigt aber auch vie­le Men­schen und es wird dau­ern, bis die­se „Unord­nung“ zur neu­en Nor­ma­li­tät wird. Für die Stadt Ulm gilt es nun, in der Gesell­schaft Respekt vor den unter­schied­li­chen Ansich­ten und Lebens­wei­sen zu ver­brei­ten.

Ande­re Maß­nah­men wie ein Alko­hol­ver­bot auf öffent­li­chen Plät­zen oder mehr Video­über­wa­chung sind dage­gen, wie auch Poli­zei und Stadt­ver­wal­tung immer wie­der beto­nen, nicht erfor­der­lich und wären auch gesetz­lich gar nicht zuläs­sig. Eine nicht not­wen­di­ge Über­wa­chung wür­de die Men­schen in ihrer Frei­heit unnö­tig ein­schrän­ken und eher noch zur Ver­un­si­che­rung bei­tra­gen. Daher leht die FDP-Frak­ti­on der­ar­ti­ge Ansin­nen, die immer wie­der auf­ge­bracht wer­den, strikt ab.

 

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