Energieversorgung und Umweltschutz

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Die Ener­gie­wen­de ist von haar­sträu­ben­den Fehl­ent­wick­lun­gen und einem erschre­cken­den Durch­ein­an­der aus staat­li­cher Regle­men­tie­rung und unge­rech­ter För­de­rung geprägt. Wäh­rend eini­ge Begüns­tig­te För­der­gel­der in gro­ßer Men­ge kas­sie­ren, müs­sen ande­re die Zeche zah­len.

Mit­ten­drin ste­hen die Stadt­wer­ke, deren Inves­ti­tio­nen der Ver­gan­gen­heit in moder­ne, abgas­ar­me Groß­kraft­wer­ke heu­te kei­ne Erträ­ge mehr abwer­fen. Umso wich­ti­ger wird sein, dass die Stadt­wer­ke neue Ein­nah­me­quel­len erschlie­ßen, die mehr auf regio­na­le Lösun­gen set­zen.

Daher unter­stützt die FDP Über­le­gun­gen, die SWU in Rich­tung eines Anbie­ters von Ener­gie­ma­nage­ment und -bera­tung wei­ter­zu­ent­wi­ckeln, der z.B. loka­le Lösun­gen für Koope­ra­tio­nen von Betrei­bern von Block­heiz­kraft­wer­ken anbie­tet im Sin­ne eines soge­nann­ten vir­tu­el­len Kraft­werks.

Beim Umwelt­schutz gilt es, wirk­lich sinn­vol­le und nach­hal­ti­ge Maß­nah­men von unsin­ni­gen Vor­ha­ben, die nur dem „grü­nen“ Gewis­sen die­nen, zu tren­nen.

So ist die in Ulm ein­ge­rich­te­te Umwelt­zo­ne nach Über­zeu­gung der FDP wenig sinn­voll. Die Kos­ten für die Bür­ger in Form der Anschaf­fung teu­rer Pla­ket­ten und der unzäh­li­gen Schil­der am Rand der Umwelt­zo­ne ste­hen in kei­nem Ver­hält­nis zum zwei­fel­haf­ten Erfolg die­ser Maß­nah­me.

Im Inter­es­se der Bür­ger wird die Ulmer FDP wei­ter­hin auf allen Ebe­nen der­ar­ti­gen Aktio­nis­mus bekämp­fen und sich statt des­sen für sach­ge­rech­te Lösun­gen ein­set­zen, mit denen die Umwelt tat­säch­lich und nach­hal­tig ent­las­tet wird.

Stau­ver­mei­dung ist kurz­fris­tig und nach­hal­tig eine sehr wir­kungs­vol­le Maß­nah­me für die Redu­zie­rung von Schad­stoff- und Lärm­emis­sio­nen. Allein ein deut­lich bes­se­res Bau­stel­len­ma­nage­ment für die umfang­rei­chen Sanie­rungs­ar­bei­ten der Haupt­ver­kehrs­adern kann Wun­der wir­ken bzw. die Fein­staub­kon­zen­tra­ti­on spür­bar redu­zie­ren. Bereits bei der Aus­schrei­bung von Sanie­rungs­ar­bei­ten muss die Bau­zeit ein beson­ders wich­ti­ges Ver­ga­be­kri­te­ri­um sein, ohne die Kos­ten­sei­te zu beein­flus­sen.