Problemfamilien

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Sehr geehr­ter Herr Stadt­rat Dr. Waid­mann,

in der letz­ten Sit­zung des Jugend­hil­fe­aus­schus­ses im April 2010 wur­de über die ver­schie­de­nen der­zei­ti­gen Pro­gram­me zur Eltern­bil­dung / Eltern­for­ma­ti­on berich­tet.
Dabei wur­de auch über das Pro­gramm „Babyta­sche“ im Ulmer Wes­ten durch die AG West infor­miert. In die­sem Pro­jekt wer­den flä­chen­de­ckend alle Eltern mit neu­ge­bo­re­nen Kin­dern von Fach­kräf­ten auf­ge­sucht. Hier­bei wird über die Unter­stüt­zungs­an­ge­bo­te und Kur­se für Eltern infor­miert. Dar­über hin­aus wer­den bei Anzei­chen einer mög­li­chen Kin­des­wohl­ge­fähr­dung ent­spre­chen­de indi­vi­du­el­le Unter­stüt­zungs­maß­nah­men in Koope­ra­ti­on mit dem Kom­mu­na­len Sozia­len Dienst auf den Weg gebracht.

Die­ses für ein Jahr ange­leg­te Pro­jekt, das auf sehr gute Reso­nanz stößt, wird zum Ende des Jah­res aus­ge­wer­tet. In der Fol­ge erar­bei­tet die Ver­wal­tung einen Vor­schlag, wie die­ses auf die Gesamt­stadt aus­ge­wei­tet wer­den kann.

Frag­lich ist, wie weit es hier aus­reicht die­se Auf­ga­be mit Ehren­amt­li­chen durch­zu­füh­ren oder ob es in die­sem sen­si­blen Bereich erfolg­ver­spre­chen­der und effek­ti­ver ist, mit Fach­kräf­ten (Sozi­al­päd­ago­gin­nen, Heb­am­men, Kran­ken­schwes­tern) vor Ort zu sein und zur Unter­stüt­zung qua­li­fi­zier­te Ehren­amt­li­che zusätz­lich zu gewin­nen. Auch zur Finan­zie­rung wird die Ver­wal­tung einen Vor­schlag unter­brei­ten.

Mit freund­li­chen Grü­ßen
Ivo Gön­ner


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